Film-Empfehlung des Monats

Der verlorene Sohn

ab 21. Februar 2019 im Kino

Der junge Jared (Lucas Hedges) wächst in einer Baptistenprediger-Familie im amerikanischen Bible Belt auf. Als sein Vater (Russell Crowe) von der Homosexualität seines Sohnes erfährt, muss Jared an einer Reparativtherapie teilnehmen. Während seines Aufenthaltes kämpft er immer mehr für seine Identität und stellt sich gegen den Therapeuten Viktor Sykes (Joel Edgerton). Seine Mutter (Nicole Kidman) begleitet ihren Sohn und stellte sich gegen die fragwürdigen Therapiemaßnahmen.

Dieser Film soll über die Reparativtherapien an der LGBT*-Community aufklären und die erschütternde Erfahrung von Garrard Conley in die ganze Welt verbreiten. Diese Therapien sind eine der Gründe für die hohe Suizidrate in der Community. In Deutschland sind diese Therapien ebenfalls existent und finden in den Medien unter dem Stichwort „Homo-Heiler“ Erwähnung. Hierzulande ist die Therapie nicht verboten und wird teilweise von der Krankenkasse übernommen.

Garrard Conley hat seine Autobiografie „boy erased“ nach einer selbst durchlebten Therapie bei „Love in Action“ geschrieben und im Jahre 2016 in den USA veröffentlicht. Seit 2018 ist das Buch in deutscher Sprache erhältlich.

Zum Trailer: https://youtu.be/z_TKu8G7CmI